Indischer Weihrauch wird botanisch als Boswellia serrata bezeichnet. Er ist der einzige Weihrauch der derzeit im europäischen Arzneibuch erfasst ist und damit medizinisch offiziell verwendet werden darf. Die moderne Stoffchemie dichtet dem Bosw. serrata einen hohen Boswelliasäuregehalt an. Die Frage ob der indische Weihrauch oder ein anderer mehr Säuregehalt hat, werden Analysen in den nächsten Jahren klären. Der indische Weihrauch Bosw. serrata ist ein sehr beliebter und auch bekannter Weihrauch, wenn auch nicht unbedingt in erster Linie zum Räuchern. Die derzeitige Bekanntheit resultiert eher aus der medizinischen Verwendung des Shallaki Weihrauch.

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Shallaki Weihrauch Indien - Boswellia serrata
Der indische Weihrauch Boswellia serrata ist der einzige Weihrauch der im europäischen Arzneibuch eingetragen ist! Der Shallaki oder Salai Guggal Weihrauch erfreut sich daher besonders als Nahrungsergänzungsmittel großer Beliebtheit. Verkapselt und als Exktrakt wird er gegen unterschiedlichste Krankheiten erfolgreich eingesetzt. Die bekanntesten Anwendungszwecke sind äußerliche und innerliche Entzündungen, sowie Gelenkschmerzen. Er ist mancherorts eher als Medizin bekannt und weniger als Räucherharz, obwohl die Bereitung von Medizin und das Verräuchern von Kräutern und Harzen eigentlich immer Hand in Hand geht. Sowohl in der indischen Medizin, dem Ayurveda aber auch in der tibetischen Medizin spielt Weihrauch eine große Rolle. In Europa lernen wir die wohltuenden Eigenschaften dieser Harze erst langsam wieder kennen. Die Beliebtheit des indischen Weihrauch, Shallaki oder Boswellia serrate, ist in den vergangenen Jahren zurecht massiv gestiegen.  Art: Boswellia serrataHerkunft: IndienQualität: BesteGröße: unterschiedlich, bis zu mehreren cmFarbe: helle Grün und Ambertöne bis zu zitronigem Gelb oder OrangeDuft: frisch, klar, zitronigVerpackung: Papierbeutel wiederverschließbar und aromaversiegelt Eine einfache Art der Zubereitung ist folgender Ölauszug: - Nimm gutes Olivenöl oder Sesamöl, Menge je nach Bedarf- Gib eine angemessene Menge Weihrauch in das Öl- Ein hitzebeständiges Glasgefäß ist perfekt, stelle es in ein Wasserbad- Erhitze das Öl und koche das Harz einige Stunden darin aus, nicht zu heiß, das Wasser sollte gerade simmern, das Öl auf keinen Fall kochen- Durch ein Tuch abseien und abkühlen lassen- Das Öl kann für sich äußerlich angewendet werden, oder als Ölphase in Cremen und Salben verwendet werden- Optional: Zusätzlich kann auch Fichtenharz oder beinahe jedes andere Harz mitgekocht werden- Tipp: Auch Kräuter können darin mitausgekocht werden. Je nach Rezeptierung kann die Wirkrichtung dieses Ölauszugs bestimmt werden! Sein Duft steht den anderen Boswellia Harzen in nichts nach. Daher ist der indische Shallaki Weihrauch auch einer meiner Lieblingsräucherstoffe. Luban (bosw. serrata) hat einen würzigen Geruch mit einer Zitrusnote. Seine Frische schafft Klarheit und reinigt den Raum.   

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